Bericht Südbadenliga Damen, Landesliga Herren, Kreisliga Herren 2

von Petra Molitor

SG HLT 2 gewinnt knapp gegen die zweite Herrenmannschaft vom TuS Ottenheim.



Vergangen Samstag traten die beiden Landesligareserven vom TuS Ottenheim und der SG HLT gegeneinander an.
Direkt nach dem Start zeigten die Ottenheimer ihre Stärke und zwangen den SG HLT Trainer Helmut Runge bereits nach 11 Minuten zu einer Auszeit, da der Spielstand von 6:2 nicht seinen Vorstellungen entsprach.
Die Gästemannschaft aus Hornberg/Lauterbach/Triberg ließ sich jedoch nicht beunruhigen. Ein schlechter Start war auch bei den vergangenen Spielen leider keine Ausnahme und so hatte das Team bereits Erfahrung solch einen Vorsprung wieder zu egalisieren. Beim Spielstand von 9:8 zog der TuS Ottenheim die grüne Karte und alles war wieder offen.
Es folgte ein Spiel auf Augenhöhe, was ein Spielstand von 15:16 in der Halbzeitpause auch wiederspiegelte.
Beide Teams waren in ihrer Spielweise sehr unterschiedlich. Während die Gastgeber ihre Stärke im Konter und im Rückraum zeigten, bevorzugte die SG HLT den stehenden Angriff und ein Spiel über den Kreis.
Bis auf eine 2-Toresführung von 17:19 blieb die Differenz konstant bei einem Tor und das Spiel endete knapp bei 27:28.
Aus SG HLT-Sicht endete das Spiel natürlich zum richtigen Zeitpunkt, aber im Gesamten betrachtet wäre ein Remis sicher ein leistungsgerechtes Ergebnis gewesen.
 

Für die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg spielten:
Patrick Wälde, Kevin Remmler (Beide Tor), Laurin Allgeier (1), Mathias Schinle (5), Stephan Schmetzer (10), Sven Brugger (1), Pablo Remesal (2), Jan Raddatz (1), Christian Kaspar (4), Timo Schwer (1), Martin Burkert (1), Benjamin Seifritz, Markus Haas

Robin Moosmann machte ein starkes Spiel gegen den Spitzenreiter aus Freiburg.

SG HLT erkämpft Remis gegen den Spitzenreiter

 

 

 

Am Samstag gastierte der Klassenprimus und Tabellenführer HSG Freiburg in der Sporthalle Hornberg. Vor gut gefüllten Rängen wollten die Männer der SG HLT die Niederlagen der Vorwoche vergessen machen und dem Publikum bestmögliche Unterhaltung und Spaß am Handballspiel bieten. Trotz aller Euphorie war man gewarnt, dem gut funktionierenden Angriff der Breisgauer nicht allzu viele Chancen zu gestatten und sich mehr auf das eigene Spiel zu konzentrieren.

So gelang der Wingerter-Sieben auch der bessere Start ins Spiel und nach keinen zwei Minuten führten die Gastgeber verdient mit 2:0. Recht schnell wurde jedoch deutlich, dass sich beide Mannschaften auf ihre Offensivabteilungen verlassen konnten, sodass es einen offenen Schlagabtausch (3:3, 4:4, 5:5) bis zum Ergebnis von 8:8 gab. Die Mannschaft um Coach Wingerter hielt weiterhin bis zum 14:13 tapfer mit. Allerdings gehörten die verbleibenden 5 Spielminuten der ersten Hälfte den Gästen, die meist durch einfache Tore das Spiel mehr und mehr an sich reissen konnten. Beim für die SG unzufriedenen Zwischenstand von 14:17 pfiffen die Unparteiischen Minet/Schröder, die hart aber stets fair geführte Partie, mit dem Halbzeitpfiff ab.

Wohlwissend, dass noch nichts gelaufen war, kam eine motivierte SG HLT Mannschaft in Hälfte 2 auf die Platte. Dennoch markierten die Gäste den ersten Treffer in Abschnitt zwei (14:18) und erhöhten bis zur 32. Spielminute bereits auf 15:20. Die Vorentscheidung lag in der Luft und nur wenige in der Halle glaubten zu dieser Zeit an eine Spielwende. Doch die Grün-Schwarzen hielten dagegen und bewiesen wieder einmal eine tolle Mannschaftsmoral. Angetrieben vom tollen Publikum schickte man sich an, die Wende zu schaffen. Mit einer 5:0 Serie gelang beim Stand von 20:20 (39. Spielminute) der Ausgleich und es war wieder richtig Spannung im Spiel. Das Spiel blieb jetzt, ähnlich der ersten Halbzeit, ausgeglichen (21:21, 22:22, 23:23). Danach profitierte der Spitzenreiter von Fehlern der HLT und zog leicht auf 25:27 weg. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigen die Breisgauer bis zum 28:30 in der 51. Spielminute. Die SG hielt weiter dagegen. Tore durch Langenbacher und Fabiano markierten den 30:30 Ausgleich. Als dann in der 55. Spielminute, der an diesem Abend nicht zu bremsende Robin Moosmann mit seinem 7ten Treffer die Hausherren mit 31:30 in Führung schoss, tobte die SG-Tribüne lautstark. In den verbleibenden Minuten schaffte es die SG HLT jedoch nicht, die Führung zu vergrößern oder den Sieg über die Zeit zu bringen. Letztendlich trennten sich die Mannschaften mit einem 33:33 und teilen sich die Punkte. Betrachtet auf das gesamte Spiel konnte man mit diesem Punkt zufrieden sein. Nun gilt es, sich auf die kommende Partie gegen den nächsten Freiburger Vertreter, die HU Freiburg, vorzubereiten.

 

Für die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg spielten:

Frank Ecker, Andreas Moosmann (Beide Tor), Dennis Arnold, Maurizio Fabiano (8), Matthias Langenbacher (6), Jan Moosmann (1), Benedikt Molitor (1), Felix Moosmann (1), Thomas Kuhner (3), Lars Kienzler (5), Sascha Staiger (1), Bruno Kürner, Maximo Schaumann und Robin Moosmann (7)

 

Spannung bis zum Schluss

 

Vergangenen Samstag konnten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg endlich wieder zwei wichtige Punkte bejubeln. Vor heimischem Publikum wurde die SG Dornstetten im Schwarzwald-Derby  mit 22:21 (11:10) besiegt. Kein besonders schönes Spiel, aber was zählt sind die Punkte!

Die Partie begann ausgeglichen. Erst nach vier gespielten Minuten stand es 1:2. Darauf folgen fünf torlose Minuten. Sowohl Hornberg als auch Dornstetten agierten aggressiv in der Abwehr und ließen kaum freie Würfe zu. Die Heim-SG tat sich im Angriff ziemlich schwierig. Hektik machte sich im Aufbauspiel breit und so wurden wieder viele Bälle weggeworfen. Die Gäste konnten diese Fehler aber nicht für sich nutzen, auch sie hatten Mühe den Ball an der Abwehr und anschließend an Torhüterin Caroline King vorbeizubringen. In Minute neun traf Madeleine Lauble zum 2:2. Bis auf zwei Tore Vorsprung gelang es Dornstetten nicht ihren Vorsprung auszubauen (4:6). Hornberg hielt aber dagegen und schaffte immer wieder den Ausgleich. Eine Zeitstrafe für die Gäste wirkte sich positiv für die SG HLT aus und sorgte für die 10:9-Führung. Bis zum Seitenwechsel konnte diese gehalten werden. Beim Stand von 11:10 gingen beide Teams in die Kabinen.

Motiviert und mit viel Elan starteten die Hornbergerinnen in die zweite Spielhälfte. Drei Treffer in Folge brachten die Gastgeberinnen mit 14:10 in Führung. Auch in der Abwehr wurde wieder der nötige Biss gezeigt und einige Bälle erobert, die zu mehr Tempo im Angriffsspiel führten. Beim Stand von 16:11 war die Führung erstmals auf fünf Tore ausgebaut. Auf Seitens der Hornberger spürte man schon, dass an diesem Tag mehr drin war. Die Punkte schienen zum Greifen nahe. Doch es kam wie es kommen musste: Es kam zum Bruch im Hornberger Spiel. Im Angriff verschenkten die Heidig-Schützlinge wieder unnötige Bälle oder verhaspelten sich im Positionsspiel. So konnten die Dornstetterinnen einfache Kontertore erzielen. Auch in der Abwehr agierte die Heimmannschaft zu lasch. Man kam nicht hinterher und wurde überrannt. In der 43. Minute war die mühsam aufgebaute Führung verspielt (17:16). Bis zur letzten Spielminute hatten die Hornbergerinnen immer leicht die Nase vorne, auch dank den starken Paraden von Torhüterin Selina Rodriguez. Dreißig Sekunden vor Schluss dann der Ausgleich zum 21:21. Und dann war es Mareike Keysers (diese bewies schon einmal starke Nerven in so einer Situation), die kurz vor Abpfiff zum 22:21 traf. Der Jubel auf dem Feld und der Bank war riesig, auch wenn sich jede Spielerin bewusst war, dass es kein schöner Sieg war.

Am Ende aber zählen die Punkte und die Erleichterung darüber, dass man das Siegen nicht „verlernt hat“. Aktuell belegt die SG HLT mit 5:11 Punkten den neunten Platz, der mit der SG Kappelwindeck/Steinbach 2 geteilt wird. Kommenden Sonntag wartet dann der nächste harte Brocken auf die SG. Mit der HSG Freiburg 2 trifft die Heidig-Sieben auf ein Spitzenteam in der diesjährigen Südbadenliga-Saison.

SG HLT: Caroline King, Selina Rodriguez (Tor); Madita Holzmann, Isabel Barquero (1), Madeleine Lauble (1), Juliane Kaspar (3), Carline Brüstle (1), Verena Hinz (5/1), Melanie Moosmann (1), Mareike Keysers (2), Christine Oeser (5), Hebiba Kurz (1), Christin Streif (2)

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