Bericht Landesliga Damen, Bezirksliga Herren

von Petra Molitor

SG HLT verliert gegen TuS Schutterwald 2 (24:33/13:18)

Am vergangenen Sonntagabend um 19Uhr erwartete die SG HLT-Truppe den TuS Schutterwald in der Sporthalle in Triberg. Die Heimmannschaft nahm sich vor ohne großen Druck aber dennoch mit Vollgas zu spielen, schließlich hatte man gegen den Tabellenführer nicht viel zu verlieren. Trainer Jürgen Storz wollte vor Allem auch in der Abwehr verschiedene Formationen testen, um die Gäste immer wieder vor neue Aufgaben stellen zu können, was jedoch nicht immer funktioniert hat.

Der Anfang der Partie war ausgeglichen Schutterwald legte vor und die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg schaffte es nachzulegen. Somit stand es in der 9. Minute bereits 6:6. Jedoch bekam die Truppe aus dem Schwarzwald insbesondere in der Abwehr keinen Zugriff aufs Spielgeschehen. Man half sich gegenseitig zu wenig und spielte nicht hart genug, sodass es den Schutterwäldern immer wieder gelang den Ball weiter zu spielen und einfache Tore zu erzielen. Im Angriff sorgte das Duo Matthias Langenbacher und Jan Moosmann dafür, dass sich die Gäste nicht zu weit absetzen konnten. Die Gäste hielten das Tempo jedoch hoch in der ersten Halbzeit und da die Heimmannschaft oft zu langsam Hinten war kamen sie zu einfachen Toren aus dem schnellen Spiel heraus und das Team um Jürgen Storz konnte dem Gegner nicht das eigene Spiel aufzwängen. So bauten die Gäste ihre Führung Tor um Tor auf und es kam über 6:8 und 11:14 zum Halbzeitstand von 13:18 für die Gäste.
In der Zweiten Halbzeit wollte man nun einiges besser machen. Nicolas Kienzler machte einen guten Job im Tor und hielt immer wieder Bälle, welche die Feldspieler aber oft nicht zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Dem Heim-Team gelang es nicht die Halbzeit Ansprache des Coaches umzusetzen. Man war mit dem Körper da aber mit dem Kopf nicht bei der Sache so der Trainer. Somit lief das Spiel weiter wie in der ersten Hälfte. Die Schutterwälder schafften es ihre Führung auf 7 Tore in der 43. Spielminute auszubauen und die SG konnte sich nicht zurück ins Spiel kämpfen. Diese Führung konnte die Truppe um Jürgen Storz nicht mehr aufholen. Somit stand am Ende der Partie ein 24:33 für den TuS Schutterwald auf der Anzeigetafel.
Für die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg spielten: Dennis Arnold (1), Matthias Langenbacher (7/1), Jan Moosmann (6), Benedikt Molitor (1), Felix Moosmann (4), Marcel Miscovic, Daniel Arnold (1), Robin Storz (2), Maximo Schaumann (1), Bruno Kürner (1), Ronny Wackerzapp, Andreas Moosmann und Nicolas Kienzler (beide Tor)
Trainer: Jürgen Storz und Robin Moosmann
Für den TuS Schutterwald spielten: Marc Schulz (6), Dennis Schulz (1), Bastian Hug (9), Florian Zind (3), Heiko Rohrbeck, Julian Seigel (1), Patrick Wegner, Simon Seigel, Felix Fien, Rene Behmann (5), Philipp Fauz (1), Morris Strohsack (3), Yannik Binder (2), Michael Decker (2) Trainer: Andreas Wiedemann, Andreas Huck, Andreas Spinner, Johannes Kopf

Viele Probleme im Positionsspiel

Es war die erwartet schwere Partie gegen einen unbekannten und sich nie aufgebenden Gegner: Nur mit viel Mühe und Einsatz gewann die Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg ihr Sonntagsspiel gegen die HSG Freiburg 3. Lange Zeit sah es nach einer Niederlage aus, ehe die SG in den letzten Minuten das bessere Durchhaltevermögen aufwies und die Partie mit 26:21 (10:10) für sich entschied.

Den Start in die Partie verpennte das Team um Trainer Sven Brugger total. Freiburg legte los wie die Feuerwehr, mit viel Tempo und Elan tricksten sie die noch nicht sicherstehende Defensive aus und gingen mit 0:2 in Führung. Danach rappelte sich die SG etwas auf, doch Freiburg behielt weiterhin die Oberhand und spiele anfänglich den besseren Handball.

Zudem hatten die Hornbergerinnen noch nicht genügend Zielwasser getrunken, denn reihum verwarfen alle Spielerinnen, auch die Hundertprozentigen wurden nicht immer konsequent genutzt. Man muss aber auch dazu sagen, dass die HSG-Keeperin einen Sahnetag erwischte und ihr Können mehrmals unter Beweis stellte. In der 13. Minute ging die SG erstmals mit 6:5 in Führung. Die Hausherrinnen konnten diesen Vorsprung aber nicht konsequent ausbauen, sondern verloren ihn durch technische Fehler und Fehlwürfe. Die HSG blieb dran und glich immer wieder aus. So auch zum Halbzeitstand von 10:10.

Nach der Kabinenansprache schaffte es die SG HLT nicht, die geforderten Vorgaben umzusetzen. Die Führung schwand und Freiburg konnte gar auf zwei Treffer davonziehen (11:13). Das Spiel schien zu kippen. Doch nun zeigte sich wieder die ganze Klasse des Tabellenführers; die Schwarzwälderinnen behielten einen kühlen Kopf und agierten nun in der 5-1-Abwehrformation cleverer. Während Freiburg nun mehrere Fehlwürfe und auch technische Fehler einbaute, spiele die SG ihre Angriffe konzentriert herunter und fand immer bessere Mittel, die gut aufgelegte Kreisläuferin Juliane Kaspar in Szene zu setzen. Mit ihren insgesamt acht Treffern war sie vor allem im zweiten Durchgang ein entscheidender Faktor. Bis auf zwei Tore ließen die Gastgeberinnen die HSG nicht mehr herankommen (20:18). Die SG spielte bis zum Schluss lange Angriffe, da sie zeittechnisch im Vorteil waren. So bekam das Publikum zwar kein schönes Handballspiel zu sehen, dafür bedeutete dies aber weitere, sichere Zähler für das Punktekonto. Mit dem Schlusspfiff erzielte Freiburg den 26:21-Endstand.

„Freiburg war der erwartet schwere Gegner und hat uns bis zum Schluss das Leben schwer gemacht. Wir hatten Probleme, mit unserem Positionsspiel, die kompakte Abwehr der Freiburgerinnen zu knacken. Das war definitiv nicht unser bester Tag, dadurch haben wir sie im Spiel gehalten. Zudem war die Gäste-Torhüterin bestens aufgelegt“, resümiert Sven Brugger. Wichtig sind am Ende die Punkte und so verabschiedet sich die SG mit einem mehr oder weniger guten Gefühl in die anstehende dreiwöchige Pause. Am 17. März geht es dann auswärts weiter.

SG HLT: Jasmin Raddatz, Selina Rodriguez (Tor); Isabel Barquero (1), Madeleine Lauble (5), Juliane Kaspar (8), Katharina Kaspar, Melanie Moosmann, Mareike Keysers (3/2), Christine Oeser (5), Hebiba Kurz (1), Christin Streif (3)

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