Bericht Bezirksliga Herren, Landesliga Damen

von Petra Molitor

SG Gutach/Wolfach - SG HLT Frauen

Am vergangen Samstag fand in der Curt-Liebich-Sporthalle in Gutach das Lokalderby der SG HLT gegen die SG Gutach/Wolfach statt.

Bereits vor Spielbeginn war klar, dass ein Sieg vor gegnerischen Kulisse alles andere als einfach werden würde. Gewillt, die Leistung des letzten Spiels abzurufen und durch schnelle Tore den Gegner an die Wand zu spielen, starteten die Damen der SG HLT mit einer Führung in die Partie. Allerdings konnte diese Führung, aufgrund der mangelnden Chancenverwertung und etlichen technischen Fehlern, nicht weiter ausgebaut werden. So gelang es Gutach/Wolfach immer wieder anzuknüpfen was vorallem auch der Verdienst der Spielerin Laura Hesse war, die zum Halbzeitstand von 11:12 beachtliche 8 Tore beisteuerte.

Halbzeit zwei begann, wie die erste aufhörte.
Immer wieder schlichen sich Fehler im Aufbauspiel ein, sodass es dem Gastgeber leicht gemacht wurde dran zu bleiben und in der 46. Spielminute sogar erstmals in Führung zu gehen.
Das Spiel glich in der Endphase einem Handballkrimi, der von beidseitigen Schlagabtäusche gekennzeichnet wurde.
20 Sekunden vor Schluss traf Hebiba Kurz durch einen 7-m-Treffer zum 25:26. Nach genommener Auszeit der Heimmannschaft, nahmen sich die HLT-Damen vor den Ausgleichstreffer auf keinen Fall zuzulassen. Leider kam es anders als erhofft und Gutach/Wolfach bekam in den letzten 2 Sekunden einen 7-Meter, der zum Unentschieden verwandelt wurde.

Auch wenn spielerisch nicht alles glatt lief, kämpften sich die HLT Damen durch die Partie und können, das komplette Spiel betrachtet, mit einem unentschieden durchaus zufrieden sein.

Für die SG HLT spielten:
Jasmin Raddatz (Tor), Laura Walter, Caro Brüstle, Evelyn Brugger-Engler, Madeleine Lauble (1), Christin Streif (7), Caro King, Katharina Mangold, Maxi Schondelmaier, Verena Hinz, Melanie Moosmann (3), Christine Oeser (3), Hebiba Kurz (9/8), Jessy Pickenhan (3)

Storz-HLT kann es doch noch

Triberg, Jahnsporthalle, Samstagabend 21:19 Uhr - freudige HLT-Gesichter! Die Herren 1 um HLT-Chefchoach Jürgen Storz können es doch noch und besiegen im insgesamt siebten, teils doppelten, Anlauf eines der vorderplatzierten Top-Teams der Bezirksliga. Zu Gast war die Welle-Truppe aus Nonnenweier, die als Drittplatzierter, in die Wasserfallstadt, anreisten. Nach deren Ausrutscher im Heimspiel gegen die SG Schramberg, musste ein Sieg her. Ansonsten würde der Punkteabstand zu Platz 2 auf unbequeme 5 Punkte steigen. Dementsprechend hoch war der Druck auf die Gäste. Die HLT hingegen liegt im Soll, wollte allerdings schon einmal einem besserplatzierten Team ein Bein stellen.
So begann die Partie auch auf Augenhöhe (1:1, 2:2, 3:3), ehe sich die HLT binnen 2 Minuten auf 6:3 (8. Minute) absetzen konnte. Diesen Vorsprung behauptete der Hausherr auch bis zur 15. Spielminute (7:4, 9:6, 10:7) und zündete, mit einem 6:0-Lauf, den zweiten Brenner zum zwischenzeitlich 13:7 (18. Spielminute). Doch die Welle-Sieben ließ sich nicht einschüchtern und reduzierte beim Stand von 14:11, in der 24. Spielminute, wieder auf drei Tore. Die Partie war offen und die Endphase der ersten Halbzeit eingeläutet. Diese Endphase ging letztlich wieder mit leichten Vorteilen (4:3) für die HLT zu Ende. Mit dem Halbzeitpfiff der Unparteiischen Welpe/Wöhrle luden diese zum Halbzeittee und besiegelten den Halbzeitstand von 18:14 für die Einheimischen. Die Halbzeitansprache von Jürgen Storz fiel entsprechend positiv aus. Er mahnte jedoch nicht in die Situation vom vergangenen Heimspiel gegen den TuS Altenheim zu verfallen, als eine komfortable Führung in der zweiten Spielhälfte, binnen kurzer Zeit, in einen Rückstand gewandelt wurde. Dementsprechend gewarnt und motiviert stieg die HLT in Abschnitt zwei. Doch der TuS Nonnenweier hielt dagegen und blieb bis zur 42. Spielminute bis auf drei Tore dran (19:16, 20:17, 21:18, 22:19). Dann eines seiner sechs Tore durch Felix Moosmann, der an diesem Abend sowohl vorne wie hinten ein sehr gutes Spiel ablieferte und eines durch Finn Maurer und die HLT war wieder mit 5 Toren in Front. Dieser Vorsprung wurde zunächst für rund sieben Minuten clever verwaltet (24:19, 25:20, 26:21, 27:22) aber die Gäste kamen, auch begünstigt durch eine Überzahl, nochmals zurück (27:25). Storz zog die grüne Karte und gab in seiner Auszeit nochmals wichtige Anweisungen, was letztlich der HLT den Sieg bescherte. Über 28:26, 30:26, 32:28 steuerte die HLT ihrem Sieg und Vorhaben entgegen und freuten sich riesig über den verdienten Heimsieg beim 33:28.

Für die HLT:
Frank Ecker, Emir Oral (beide Tor), Laurin Allgeier, Jan Moosmann (6), Benedikt Molitor (3), Stefan Schmetzer, Felix Moosmann (6), Marvin Schaumann (8), Finn Maurer (1), Sascha Staiger (2), Robin Storz (3), Maximo Schaumann, Robin Moosmann (4), Tim Schott, Jürgen Storz (A), Pascal Lauble (B), Till Maurer (C)

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